Freiwillige Feuerwehr Dresden - Weißig

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Sturm / Gewitter

Allgemeines: > Bei Sturm, Gewitter  oder Orkan mit hohen Windgeschwindigkeiten sorgen der Winddruck und die Zugkräfte für Schäden. Besonders Böen mit starken Windbeschleunigungen können erhebliche Schäden verursachen. Dächer oder Teile davon können abgedeckt werden, Bäume, Strommasten, Antennen u.ä. von der Gewalt des Windes geknickt werden. Besonders Gegenstände, die dem Wind eine Angriffsfläche bieten können durch die Böen gelöst werden. Vergessen Sie den Spruch: "Eichen sollst du weichen, Buchen musst du suchen". Ein Blitz sucht sich nicht die Baumart aus, sondern schlägt in alle Bäume ein, die besonders ungeschützt stehen. Der Blitz ist das gefährlichste am Gewitter.  In der Nähe eines Blitzkanals ist es am gefährlichsten. Im Umkreis von bis zu 10 m um einen Blitzeinschlag kann es noch zu direkten Auswirkungen auf den Organismus kommen. Innerhalb von 1-2 Metern oder gar ein direkter Schlag, kann tödlich enden. Ein Gewitter ist sehr nahe, wenn zwischen Blitz und Donner weniger als 10 Sekunden vergehen.

Unterwegs: > Meiden Sie ungeschützte Orte, an denen Sie von Hagel oder von vom Sturm mitgerissenen Gegenständen getroffen werden könnten. Suchen Sie Schutz in einem Gebäude und meiden Sie bei starken Stürmen Hallen mit großen Deckenspannweiten. Meiden Sie offenes Gelände, Berggipfel, Bäume, Masten, Türme und Antennen. Bei Hagel legen Sie sich, wenn es nirgendwo Schutz gibt, mit dem Gesicht auf den Boden und schützen Sie Kopf und Nacken mit den Händen. Suchen Sie bei Gewitter Schutz in einem Gebäude oder gehen Sie mit eng zusammen stehenden Füßen, möglichst in einer Mulde, auf den Fußballen in die Hocke, vermeiden Sie alle Gegenstände mit Metallteilen wie Regenschirme und Fahrräder. Im Auto sind Sie bei Gewitter sicher. Bleiben Sie also im Fahrzeug und berühren Sie keine blanken Metallteile, parken Sie nicht in Mulden oder Senken! In freier Natur ist man vor Blitzentladungen bei Gewitter nie ganz sicher, besonders Baden ist lebensgefährlich!

Zu Hause: > Schließen Sie bei Hagel und Sturm die Fenster, Roll- oder Fensterläden und halten Sie sich von ungeschützten Öffnungen fern. Suchen Sie einen tief liegenden Raum, z. B. Keller oder einen innen liegenden Raum, auf. Autos, Wohnwagen und leichte Gebäude sind bei Sturm nicht unbedingt sicher. Nehmen Sie empfindliche Geräte vom Netz oder verwenden Sie einen Überspannungsschutz. Entsprechende Geräte gibt es im Handel.  Haus- oder Nutztiere werden durch Unwetter stark verängstigt. Versuchen Sie, Ihre Tiere zu beruhigen und achten Sie darauf, dass sie den geschützten Bereich nicht verlassen können. Halten Sie Balkon- und Terrassenabläufe sowie alle zum Gebäude gehörenden sonstigen Abläufe frei von Blättern und Blüten! Bekämpfen Sie kleinere Wasserschäden selbst. Sie halten damit Feuerwehrkräfte für wichtige Einsätze frei.

Verhalten danach: > Aufräumarbeiten sollten erst nach Ende des Sturmes / Gewitters begonnen werden. Vor dem Aufräumen sollten Sie genau kontrollieren und dokumentieren, was z. B. durch Wassereinbruch oder Glasbruch beschädigt oder zerstört worden ist. Achtung! Wenn durch Überflutung, z. B. im Keller, Heizöl oder andere gefährliche Substanzen freigesetzt worden sind, rufen Sie die Feuerwehr 112 an. Vorsicht beim Betreten überfluteter Keller, es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Nehmen Sie elektrische Geräte nur in Betrieb, wenn sie nicht feucht geworden sind. Wenn das Gebäude stark beschädigt ist, bleiben Sie draußen und betreten Sie es erst wieder, wenn es von Fachleuten freigegeben wurde.  Wenn das Dach stark beschädigt ist, bleiben Sie vom Haus ausreichend weit entfernt. Rufen Sie die Feuerwehr an. Auch könnten lose Äste oder angeknackste Bäume noch Tage später herabstürzen, bleiben Sie nach so einem Ereignis wachsam und halten Sie speziell unmittelbar nach einem Sturm die Augen wachsam offen!

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