Freiwillige Feuerwehr Dresden - Weißig

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1992-2001

1992 war das Jahr des Durchbruchs! Es war ein Jahr mit noch nicht da gewesenem Aufschwung an materiell- feuerwehrtechnischen Geräten und Ausrüstungsgegenständen für unsere Freiwillige Feuerwehr. Wir erreichten in kürzester Zeit einen Stand unserer vorhandenen Technik vom Löschfahrzeug zum kompletten Löschzug. Das heißt aber auch, dass wir tüchtig ran müssen, um die neue Technik perfekt in jeder Situation beherrschen zu können. Es müssen alle Schulungs- und Ausbildungsprogramme wahrgenommen werden. Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Feuerwehren muss wieder ins Leben gerufen werden (Was ja alles schon einmal da war!). Des weiteren müssen wir wieder für Nachwuchs sorgen, was in den vergangenen Jahren sehr vernachlässigt wurde. Es muss doch möglich sein, wieder eine "Jugend-Feuerwehr" auf die Beine zu stellen. Im Mai wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Oberschleißheim ein TLF 16 an unsere Wehr übergeben. Am 18.Juli erhielten wir ein werksneues LF T6/TS. Dieses Löschfahrzeug wurde am 19.Juli feierlich durch den Kreisbrandmeister Lutz Pohlmann übergeben. Wer soll in den kommenden Jahren dies alles bewältigen, wenn nicht die Jugend?! Für die neuen Fahrzeuge wurden dementsprechende Ausbildungen der Kameraden durchgeführt. So absolvierte jeder Maschinist 70-100 Fahrkilometer. Alle Kameraden führen, trotz bemessener Freizeit, ihre Arbeit in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr sehr pflichtbewusst durch. Nicht nur Brände und Hilfeleistungen bestimmen die Einsätze unserer Feuerwehr. Eine ganz entscheidende Rolle spielen die Alarmierungen zu Verkehrsunfällen. Hier unterscheidet man VKU mit Personenschaden und VKU ohne Personenschaden mit "Blechschaden oder auslaufender Flüssigkeit". Für die meisten unserer Kameraden sind diese Einsätze absolutes Neuland und bedeuten für den einen oder anderen eine besondere Belastung. Hier gilt es für jeden einzelnen in erster Linie gegen sich selbst zu siegen, um dann auch verletzten oder eingeklemmten Personen helfen zu können. Das zeigte sich bei dem schweren Verkehrsunfall am 30.Mai auf der B6. Es ist uns gelungen, bei allen Einsätzen in der Woche, tagsüber unsere Einsatzfahrzeuge mit der geforderten Mindeststärke zu besetzen. Bei Einsätzen nach 17.00 Uhr und an Wochenenden gibt es keinerlei Besetzungsschwierigkeiten. Hier liegt die Zahl bei ca. 14-20 Kameraden im Alarmierungsfall. Dennoch gilt für die weiteren Jahre die Gewinnung neuer Kameraden für unsere Wehr. Des weiteren wollen wir wieder eine Frauenlöschgruppe aufbauen. Weiterhin führten wir in der Wohnparkanlage Heidestr./Wiesenstr, dem Bay-Wa Bau- und Gartenmarkt und dem Altenwohnheim bzw. der Kinderkrippe am Hutberg OTS durch. Fünf neue Einsatzpläne wurden für die Schwerpunktobjekte (Schule, Kindergarten, Kinderkrippe/Altenwohnheim, Wohnparkanlage, Bay-Wa) erarbeitet. Sehr viel Interesse zeigten die Kameraden bei folgenden Veranstaltungen: Besuch der Flughafenfeuerwehr in Dresden, Teilnahme an der Ausstellung "Bergungs- u. Rettungsgeräte" in Seifersdorf, Markttage in Weißig, auf dem Gelände der Bay-Wa und die Einladung zum Feuerwehrfest nach Bühlau. Gegenüber dem Vorjahr mit 6 Alarmierungen, wurden wir 21 mal zu folgenden Einsätzen gerufen: 7 x Brand, 6 Verkehrsunfälle, 6 Hilfeleistungen und 2 Fehlalarmierungen. Wir konnten aber auch einige Feierlichkeiten aufzeigen. So veranstalteten wir traditionsgemäß im April unsere 81. Gründungsfeier. Im Rahmen der Übergabe des TLF 16 nahmen wir am Heimat- und Sportfest teil. Beim Fußballturnier belegten wir einen guten 4. Platz. Ein kleines Sommerfest, anlässlich der Übergabe des TLF 16, war am 19. Juli im Gerätehaus. Seit über 20 Jahren führten wir erstmals wieder eine Busfahrt mit dem Ziel Feengrotten in Saalfeld und dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge durch. Genannt sei auch unsere Jahresabschlussfeier, die wieder in einem wunderschönen Rahmen durchgeführt wurde. Bei Spiel, Spaß und Tanz wurde das Ausbildungsjahr abgeschlossen. Zurzeit hat unsere Wehr 39 Angehörige: 1 Kameradin, 5 Kameraden in der Altersfeuerwehr, 33 Kameraden im operativen Dienst. 3 Neuzugänge waren ebenfalls zu verzeichnen: Gellrich, Frank; Scharff, Matthias; Ullrich, Steffen, ausgetreten: Ziegner, Volker. Von einer Kameradin mussten wir uns trennen. Im August verstarb Ursula Pietsch im Alter von 70 Jahren. Sie war 18 Jahre Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Weißig. 1993 gab es folgende Einsätze: 6 Brände, 12 Verkehrsunfälle, 17 Hilfeleistungen, l Fehlalarmierung, 3 Einsatzübungen. Die Einsatzbereitschaft im Alarmfall war vorbildlich. Im wesentlichen konnten wir die bei operativen Einsätzen an uns gestellten Aufgaben ohne fremde Hilfe mit unserer vorhandenen Technik selbst lösen. Eine bessere Zusammenarbeit erhoffen wir uns durch den Zusammenschluss der Gemeinden. Durch die direkte Funkalarmierung unserer Feuerwehr haben sich auch die Ausrückzeiten auf bis zu 4-5 Minuten reduziert. Um unsere Kameradinnen und Kameraden äußerlich mit dem Feuerwehrwappen auf Aufnähern kenntlich zu machen, wurde erstmals in der Geschichte unserer Wehr ein solches Wappen entworfen und angefertigt. Zur Finanzierung der Wehr wurde eine Gebührensatzung für Leistungen der FFW erstellt. Sie gilt ab 1. Januar 1994. Mitgearbeitet haben die Kameraden Weinkauf und Böhme. Neue Technik: Mit einer geringen Terminverschiebung konnte im September unsere Drehleiter DL 30 in Dienst gestellt werden. Umfangreiche Arbeiten im Vorfeld waren erforderlich, um die Fächer dieses Fahrzeuges für unsere Zwecke umzubauen und zu bestücken. Hierbei erfolgte die Beschränkung auf zwei Kriterien: a) Brandbekämpfung mit Wasserführenden Armaturen einschl. Druckluftatemgeräte und b) Hilfeleistungsgeräte für Baumfällarbeiten. Bei den monatlichen DV lag die Beteiligung bei ca. 70% des Personalbestandes, was letztlich positiv gewertet werden muss. Im ersten Halbjahr 1993 wurden vier praktische Ausbildungen durchgeführt. Die Beteiligung lag im Durchschnitt bei 12 bis 15 Kameraden von 31 im operativen Dienst. Im September begann die Umrüstung des Löschfahrzeug LF 8 zum Gerätewagen GW. Der komplette Aufbau wurde neu gestaltet für den Transport von zusätzlichen Geräten für Brand- und Hilfeleistungseinsätze: z.B. Industriestaubsauger, ca. 100 kg Ölbindemittel, Ölmatten, 120 Liter Schaummittel, Reserve-DLA-Geräte einschl. 10 Reserveflaschen und Aufräumungsgeräte. Personalbestand per 31. Dezember 1993: 44 Angehörige davon: 4 Kameradinnen, 40 Kameraden wovon 9 Kameraden der Altersfeuerwehr angehören. Neuzugänge 7: Weinkauf, Anke; Hillger, Catrin; Brosig, Ute; Reinholdt, Lutz; Angermann, Joachim; Scheerer, Bernd und Meinert, Andre. Ausgetreten aus der Feuerwehr sind: Angermann, Gerd und Laßwitz, Uwe. Am 26. September 1993 verstarb im Alter von 63 Jahren unser Kamerad Martin Jahn. Er war 14,5 Jahre in der freiwilligen Feuerwehr. 1994, aus gesundheitlichen Gründen übt Kam. Horst Böhme nur noch die Aufgaben des stellvertretenden Wehrleiters aus. Den Vorsitz der Alters- und Ehrenabteilung übernimmt nach Neuwahl Kameradin Barbara Zadraschil ab November. Schulungen, Übungen und Lehrgänge. Bei den monatlichen DV lag die Beteiligung bei 28-32 Kameradinnen und Kameraden je Versammlung. Durchgeführt wurden: 6 praktische Ausbildungen, 3 Einsatzübungen und 2 operativ-taktische Studien in Weißig und dem Schönfelder Hochland. Die ersten 10 Kameraden absolvierten die Teststrecke für Druckluftatemgeräteträger in Dippoldiswalde. Einsätze: 66 Alarmierungen z.B.: 27 Hilfeleistungen, 23 Verkehrsunfälle (mit 4 toten Personen), 13 Brände, 1 Fehlalarm und 2 Einsatzübungen. Die Einsatzbereitschaft im Alarmfall war vorbildlich. Die Ausrückzeiten konnten noch einmal auf bis zu 3 Minuten gesenkt werden. Neben den Kameraden hatte auch einen erheblichen Anteil durch „glückliche Umstände" unsere Kameradin Catrin Hilger. Allgemeine Wehrangelegenheiten Die medizinischen Grunduntersuchungen für Feuerwehrleute im operativen Dienst „G26" zeigten, dass mit einer Ausnahme alle tauglich sind. Der Katastrophenzug besteht aus 12 Kameraden, wovon 8 ihren Wehrersatzdienst von 8 Jahren ableisten. 4 Kameraden sind trotz geleisteten Wehrdienstes Mitglied. Personalbestand per 31. Dezember 1994: 45 Angehörige davon 4 Kameradinnen, 41 Kameraden wovon 9 Kameraden der Altersfeuerwehr angehören. Neuzugänge: Bauch, Volker; Landerer, Matthias; Schreiter, Guntram und Fiebig, Holger. Ausgetreten aus der Feuerwehr sind: Ullrich, Steffen und Meinert, Andre. Kamerad Horst Aust wurde im April zum Ehrenmitglied der FFw Weißig ernannt. Bei den monatlichen DV 1995 lag die Beteiligung bei 20-38 Kameradinnen und Kameraden je Versammlung. Durchgeführt wurden: 8 praktische Ausbildungen und Einsatzübungen. 60 Alarmierungen, die Einsatzbereitschaft im Alarmfall war vorbildlich. Wie bereits im vorangegangenen Jahr gab es zu keiner Tages- oder Nachtzeit "Personalprobleme". Bei örtlichen oder auch überörtlichen Einsätzen waren wir in der Lage, ständig auszurücken, was im Schönfelder Hochland leider noch nicht üblich ist. Positiv auf unsere Einsatztätigkeit hat sich die Inbetriebnahme der Funkalarmempfänger ausgewirkt. Das Jahr 1995 stand im Zeichen der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes und der damit verbundene Umzug in das neue Gerätehaus. Neben den ca. 180 000 DM, die für den Um- und Ausbau zur Verfügung gestellt wurden, begannen im Juni in Eigenleistung die Arbeiten am Innenausbau. Hier wurden ca. 650 Stunden von den Kameradinnen und Kameraden geleistet. Der Ausbau von Schulungsraum und Sozialtrakt müssen jedoch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Mit der Gründung der Jugendfeuerwehr im März haben wir eine bereits vor Jahren bestandene Arbeitsgemeinschaft wieder ins Leben gerufen. Kamerad Wirbeleit, Rene, Behnisch, Ralf, Rath, Matthias und Brosig, Jörg nahmen sich der Sache an und wir können sagen, was sich damals zusammengefunden hat an Jugendlichen, hat sich zu einer recht guten Truppe entwickelt. Zwei Mädchen und Sechzehn Jungen gehören der Jugendfeuerwehr an, wobei die Anfragen auf Aufnahme weit höher liegen, wir aber zurzeit nicht in der Lage sind, noch mehr aufzunehmen. 9 Veranstaltungen, zum Teil mit Kindern, selbst organisiert und finanziert trugen diese wesentlich zum Zusammenhalt in unserer Wehr bei. Hier gilt allen, die mitgewirkt haben, unser Dank. Personalbestand per 31. Dezember 1995: 46 Angehörige davon: 5 Kameradinnen, 41 Kameraden wovon 1 Kameradin und 9 Kameraden der Altersfeuerwehr angehören. Neuzugänge: Schneider, Sylvia; Schneider, Steffen und Ahrens, Gunther, ausgetreten aus der Feuerwehr sind: Angermann, Joachim. Bei den monatlichen Dienstversammlungen 1996 lag die Beteiligung bei 21-36 Kameradinnen und Kameraden je Versammlung. 1996 wurde in der Wehr versucht die Ausbildung Gruppenweise durchzuführen, die Ausbildung in den einzelnen Gruppen soll auch 1997 fortgeführt werden. Das bringt den Vorteil, dass innerhalb eines Monats zu dem angesetzten Ausbildungstermin noch zwei Ausweichtermine hinzukommen. Einsätze wurden 56 Stück gefahren. Das erste große Ereignis 1996 war die Übergabe unseres neuen Gerätehauses. Bereits Ende 1995 zwangen uns die Umstände, vom alten Gerätehaus auf der Südstraße 6a in das neue Gerätehaus auf der Südstraße 18 umzuziehen. Am 14.01.1996 wurde das Gerätehaus dann auch in einem Festakt durch den Bürgermeister Herrn Behr offiziell übergeben. Bis Anfang Mai wurde mit viel Einsatz daran gearbeitet, das Feuerwehrjubiläum Schönfeld und Weißig vorzubereiten. Dazu war bereits 1995 ein Festausschuss gegründet worden. Die Feierlichkeiten wurden trotz des schlechten Wetters rundherum ein großer Erfolg. Auch der Feuerwehrkampfsport fand bei dieser Gelegenheit seinen würdigen Rahmen. Die aktive Abteilung und auch die Jugendfeuerwehr nahmen daran mit je 2 Mannschaften teil. Dabei konnte die Jugendfeuerwehr einen zweiten und einen dritten Platz belegen. Die erste Mannschaft der aktiven Abteilung konnte den Sieg erringen und auch der gemischten Mannschaft Frauen/ältere Kameraden gelang ein beachtlicher dritter Rang. In der Jugendfeuerwehr wurden insgesamt 16 Kinder und Jugendliche ausgebildet, davon 1 Mädchen. Der Personalbestand per 31. Dezember 1996: 43 Angehörige davon 4 Kameradinnen, 39 Kameraden wovon eine Kameradin und 11 Kameraden der Altersfeuerwehr angehören. Neuzugänge: Bürgermeister, Herr Hans-Jürgen Behr am 27. Mai zum Ehrenmitglied ernannt. Ausgetreten aus der Feuerwehr sind: Weinkauf, Anke; Landerer, Matthias; Bernd Gäbler am 01.Februar verstorben und Schreiter, Guntram ausgeschlossen. 1997 übernahm Kamerad Brosig, Jörg die Funktion des Gemeindewehrleiters der Feuerwehren des Schönfelder Hochlandes. In diesem Jahr wurden 69 Alarmierungen verzeichnet. Zitat aus dem Jahresbericht 1996 von Kameradin Sylvia Schneider "Das der Kamerad Brosig, Jörg und ich eine Menge Startprobleme mit unserer Zusammenarbeit hatten, ist wahrscheinlich den meisten nicht entgangen. Aber ich bin der Meinung, dass wir hier schon ein ganzes Stück weiter gekommen sind. Wenn auch auf diesem Gebiet für 1997 noch einiges zu tun bleibt." Trotz das ein Großteil unserer Kameraden werktags bis 19.00 Uhr und länger arbeitet sowie auch sonnabends und die Arbeitsplatzsicherheit teilweise gering ist, steht für die einzelnen Kameraden die finanzielle Sicherung der Familie erwartungsgemäß im Vordergrund. Umso höher ist es zu werten, dass die Einsatzbereitschaft trotz der 69 Alarmierungen immer gewährleistet werden konnte. Aus Gründen der Effektivität konnten wir die Bereitschaft von jüngeren Bürgern aus benachbarten Ortsteilen zur Mitarbeit in unserer Feuerwehr leider nicht berücksichtigen. Zwei wohl absolute Höhepunkte in unserem sechsundachtzigjährigen Feuerwehrwesen ist zweifellos die Neubeschaffung des Tanklöschfahrzeugs 16/25 und der Baubeginn des neuen Schulungsraumes mit wirtschaftlichen und sanitären Einrichtungen. Der Personalbestand per 31. Dezember 1997: 44 Angehörige davon 2 Kameradinnen, 42 Kameraden wovon 1 Kamerad und 11 Kam. der Alters- und Ehrenabteilung angehören. Neuzugänge: Kreye, Holm; Herrmann, Ralf; Angermann, Jan; Preussler, Carsten; Reichel, Torsten; Kieschnick, Wilfried und Kieschnick, Uwe. Ausgetreten aus der Feuerwehr sind: Hoffmann, Christian; Hillger, Catrin und Brosig, Ute. Die Jugendfeuerwehr hat 14 Mitglieder, Kamerad Horst Berthold ist mit Wirkung vom 19. Oktober 1997 Ehrenmitglied unserer Feuerwehr. Eine Funktionelle Neubesetzung 1998, Bauch Volker stellvertretender Wehrleiter. Die Beteiligung pro Versammlung lag bei 24 bis 36 Teilnehmern. Mit 63 Einsätzen zu Brand- und Hilfeleistungen lagen wir im Trend der vergangenen Jahre. Kein Einsatz musste mangels Personal ausfallen bzw. konnte nicht gefahren werden. Die Ausrückezeiten lagen in der Fünfminuten-Klausel von der Alarmierung bis hin zur Auftragsübernahme im Status Drei. Auf Beschluss des Feuerwehrausschusses wurde die praktische Ausbildung wegen der umfangreichen Baumaßnahmen Schulungsraum Südstraße 18 auf ein Minimum reduziert. Schäden an Feuerwehrfahrzeugen, privaten Fahrzeugen und Personen bei Einsätzen: Private Fahrzeuge ca. 2500 DM, Löschfahrzeug LF 16 am Heck einmal Schaden ca. 800 DM, Drehleiter Leiterpark - Aufstiegsleiter Schaden ca. 200 DM. Gemeldete Personenunfälle, leichte Brandverletzung am Bein beim Einsatz Brand Scheune in Zaschendorf. Weitaus erfreulicher war für uns im Januar die offizielle Indienststellung unseres neuen Fahrzeuges TLF 16/25. Die Einrichtung der Bekleidungskammer für das gesamte Schönfelder Hochland im alten Schulungsraum Südstraße 6a erfolgte ebenfalls im diesem Jahr. Kamerad Lange, Joachim beendete die Arbeiten an der Anzeigetafel im Gerätehaus, die somit im April in Dienst genommen werden konnte. Ein offenes Problem stellen nach wie vor die Parkplatzverhältnisse Hofgelände Südstraße 18 dar. Eine Klärung zwischen der Feuerwehr und der Volksküche unter Leitung des Ordnungsamtes ist zwingend erforderlich, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr nicht durch Dauerparker der Angestellten der Volksküche zu behindern. Aktiv und mit immer neuen Ideen machte unsere Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Kam. Rene Wirbeleit auf sich aufmerksam. Sei es zu Veranstaltungen, in der Öffentlichkeitsarbeit oder der aller vierzehn Tage stattfindenden Ausbildung. Der Personalbestand per 31. Dezember 1998: 42 Angehörige davon 2 Kameradinnen, 40 Kameraden davon 2 Kameradinnen und 11 Kameraden der Altersfeuerwehr angehören. Ehrenmitglieder: Kam. Pietsch, Helmut; Kam. Aust, Horst, Kam. Berthold, Horst und Kam. Behr, Hans-Jürgen. Neuzugänge: Büttner, Marek; Scherzer, Thomas; Schmidt, Ronny; Weise, Marcus (von der Jugendfeuerwehr) und Kieschnick, Hannelore (in die Alters- und Ehrenabteilung). Ausgetreten aus der Feuerwehr sind: Fiebig, Holger; Schneider, Sylvia und Schneider, Steffen. Plötzlich und unerwartet verstarb im Alter von nur 55 Jahren am 04. Februar 1998 unser Kamerad Oberbrandmeister Günther Hilme. Bei den monatlichen DV 1999 lag die Beteiligung bei 22 von 31 Kameradinnen und Kameraden aus dem operativen Dienst. Alarmierungen gab es in diesem Jahr 63, die Einsatzbereitschaft und Ausrückzeit im Alarmfall waren wie in den vorangegangenen Jahren vorbildlich. Dies war das erste Jahr der Eingemeindung. Ein kurzer Rückblick auf die Zusammenarbeit mit der Dresdener Feuerwehr fällt überwiegend positiv aus. So konnten mit den Abteilungen Technik und den Mitarbeitern der Abteilung Nachrichtentechnik nur beste Erfahrungen gemacht werden. Die Fertigstellung und Übernahme unseres neuen Schulungsraumes im September war für uns der Höhepunkt im Jahr 1999. Mit dieser Einrichtung haben sich die Ausbildungs- und Schulungsbedingungen um ein mehrfaches verbessert. Neben den Bauleistungen der hier ansässigen Firmen wurden allein durch unsere Kameradinnen und Kameraden ca. achthundert Stunden auf freiwilliger Basis geleistet. Diese haben einen finanziellen Wert von rund 12 TDM. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 88 TDM. Unerwartet erhielten wir im November 99 wie von "Geisterhand" noch 15 TDM. Diese Finanzspritze wurde für Einrichtungsgegenstände verwendet, Kehrmaschine mit Schneepflug, Geräteschuppen, Schneeschieber und Schubkarren eine Werkbank mit Schrank, Farbe / Fliesen / Elekromaterial und weiteres zur Renovierung unseres Gerätehauses. Der Personalbestand per 31. Dezember 1999: 45 Angehörige davon 4 Kameradinnen, 41 Kameraden wovon 2 Kameradinnen und 9 Kameraden der Altersabteilung sowie 3 Kameraden der Ehrenabteilung angehören. Der Ausbildungsstand der 31 aktiven Kameraden setzt sich wie folgt zusammen: 25 Atemschutzgeräteträger, 13 Einsatzfahrer davon sechs mit Drehleiternachweis, 4 Gruppenführer und 4 Fahrzeugführer in Eigenregie ausgebildet. Am 15. Juli 1999, verstarb im Alter von fünfundsiebzig Jahren unser Kamerad Hauptlöschmeister Helmut Pietsch. Kamerad Pietsch war seit 1972 Angehöriger unserer Feuerwehr, 1996 wurde er Ehrenmitglied der Feuerwehr Weißig. Vom Jahr 2000 haben wir leider keinerlei Nachweise, der Jahresbericht sowie alle Aufzeichnungen hatte der damalige Wehrleiter plötzlich nicht mehr... 2001 waren unsere Jahreshöhepunkte die 90-Jahrfeier unserer Feuerwehr im Mai und die Wahlen für die kommenden 5 Jahre im Oktober. Schulungen, Übungen und Lehrgänge wurden 28 mal durchgeführt. Kamerad Brosig, Jörg wurde durch den Ortschaftsratsvorsitzenden von Schönfeld / Weißig, Hans-Jürgen Behr, für gute Leistungen im Brandschutz im Dezember geehrt. Mit 54 Alarmierungen zu Bränden, Verkehrsunfällen, Hilfeleistungen und sonstigen Einsätzen waren wir wiederum mit Abstand die meistbeschäftigte Wehr im Schönfelder Hochland. Einen kleinen Zusammenstoß von Kamerad Jantosch, Andreas und unserer Tür zum Umkleideraum führte zu einer Platzwunde. Hier endete vorzeitige sein eigentlicher Einsatz mit einer anschließenden Fahrt zum Arzt. Vor Ort waren wir in Meißen zur Schauübung und dem Festumzug und nicht zuletzt beim traditionellen Feuerwehrkampfsport der Jugend und Feuerwehren des Schönfelder Hochlandes in Eschdorf. Unsere Arbeit einschätzend kann gesagt werden, dass alle Parteien positiv zum Fortbestehen des Feuerwehrwesens speziell im Ortsteil Weißig beitragen. Die ständige Einsatzbereitschaft, eine gute Aus- und Fortbildung, Wartung und Pflege der gesamten Technik und Geräte und eine gute Nachwuchsarbeit wurden uns auch von Seiten der Feuerwehr Dresden und dem Ortschaftsrat Schönfeld - Weißig bestätigt. Hilfreich war hierbei auch die Unterstützung durch die Genannten. Mit der Nachweisführung, beim Ausfüllen von Brand- und Hilfeleistungsberichten sowie Gebührenbescheiden wurden sichtliche Fortschritte bei unseren Gruppen- bzw. Fahrzeugführern erreicht Der Personalbestand per 31. Dezember 2001: 28 Kameraden im Dienst, davon 4 Gruppenführer, 7 Fahrzeugführer, 12 Maschinisten, davon 9 mit der Zusatzqualifikation Maschinist Drehleiter und 25 Atemschutzgeräteträger. Die Alters- und Ehrenabteilung besteht aus 2 Kameradinnen und 9 Kameraden, davon 5 Kameraden der Ehrenabteilung (Horst Aust, Horst Berthold, Horst Böhme, Hans-Jürgen Behr und Bernd Jannasch) Die Jugendfeuerwehr hat 15 Mitglieder davon 6 Mädchen. Zugänge Jantosch, Andreas (aus der Jugendfeuerwehr), Huschto, Ronny und Collmann, Matthias (FFw Zaschendorf für Tageseinsatzbereitschaft in Weißig) Abgänge: Ralf Herrmann, Holm Kreye, Wechsel in die Alters- und Ehrenabteilung Bernd Scheerer und Frank Päperer.

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