Freiwillige Feuerwehr Dresden - Weißig

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1972-1981

Zum Einsatz kamen wir nur am 16.02.1972. Beim Gruppenwettkampf konnte der 1. Platz belegt werden. Bei der Schnelligkeitsübung hatten wir etwas Pech, die TS 8 fiel aus. Es reichte nur zum 5. Platz. Weitere Schwerpunkte für die Gruppe Vorbeugender Brandschutz waren: Handwerksbetriebe / Querschnittskontrollen. Einhaltung der ABAO 615/1 (schweißen), Kinderkrippe, Verkaufsstellen und Belehrung der Hauseigentümer BAO 4. Am 13.10.1972 wurde eine AG Junge Brandschutzhelfer gebildet. 15 Schüler waren bereit mitzuarbeiten. Die Ausbildung dieser AG übernahmen die Kameraden Berthold, J., Langer, H. und Kramer, W. Vom Rat des Kreises erfolgte die Bereitstellung von 10 TM für die Generalüberholung des LF-Lkw. Die Sirene wurde durch die Deutsche Post fertig gestellt und das Gerätehaus Südstraße bekam einen Fernsprechanschluss. Das Gerätehaus wurde infolge Wohnungswechsel vom Kam. Jürgen Werner an den neuen Gerätewart Kam. Helmut Pietsch mit Frau übergeben. Die Wehr leistete 112 VMI-Stunden. Durch den Rat des Kreises erfolgte die Auswertung des soz. Wettbewerbes und die Auszeichnung für die Belegung des 3. Platzes. Wehrstärke am 31.12.72 44 Kameraden. Die AG JB erhöhte sich auf 18 Schüler. Leistungen im Werte von 4200 M (= 631 VMI-Std.) standen zu Buche. Aus Anlass des 24. Jahrestages der Gründung der DDR wurde die Leistungsstufe I angestrebt. Kam. Berthold, H. konnte als Auszeichnung die Ehrennadel in Silber der Nationalen Front entgegennehmen. Wir schreiben bereits das Jahr 1974 und gehen mit Riesenschritten dem 25. Jahrestag der Gründung der DDR entgegen. Das Jahr steht außerdem im Zeichen des VIII. Parteitages der SED. Unsere Aufgabe heißt: " Verteidigung der Leistungsstufe I " Zu Einsätzen kam es kaum, die Bürger verhielten sich vorbildlich. Diese Zeit konnte für sportliche Aufgaben genutzt werden. Viel Zeit wurde investiert und unzählige Stunden trainiert, um bei der Kreisbestenermittlung im Feuerwehrkampfsport im eigenen Ort (Weißig als Gastgeber) gut abzuschneiden. 1974 wurden: 2472 Dienst- und Ausbildungsstunden erbracht, 840 Einsatzstunden und 313 Hilfeleistungsstunden. Der Wettbewerb wird zu Ehren des 30. Jahrestages der Befreiung 1975 fortgeführt. Erneut kämpfen unsere Besten beim Kreisentscheid. Es reichte nur zum 13. Platz. Dafür zeigten die Kameraden im 100 m Hindernis 2. Platz Silber Kam. Schliech,B. 24,6 sec. 3. Platz Bronze Kam. Herschke,B. 24,7 sec. 9. Platz Kam. Gäbisch / Brosig 30,4 sec. ihr Können. Disqualifiziert wurde die 4 x 100 m Staffel mit den Kameraden: Brosig, J., Schliech, B., Herschke, B. und Hilme, G. trotz der schnellsten Zeit von 1.32 min. Oder war es Pech? Dem Kameraden Hilme fiel die Kübelspritze im Nachhinein um, obwohl er bereits zum Ziel strebte. Die technische Überprüfung des Fahrzeuges ergab am 15.10.75 wieder zweimal die Note 1. Der Werbung von jungen Brandschutzhelfern müsste mehr Beachtung gegeben werden. Die 14-16 jährigen hatten einen Erfolg zu verzeichnen. Sie belegten in der 6-er Stafette den 1. Platz. Die Dienstbeteiligung stieg erfreulicherweise auf 90 % an. Geleistete Stunden: 2539 Dienst- und Ausbildung, 95 Einsatzstunden, 108 Hilfeleistungen, 992 VMI. Zum 50-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Ullersdorf nahmen wir an der Schauübung teil. Vom Wirkungsbereich erhielten wir eine Anerkennung. Kam. Berthold, H. wurden vom Rat der Gemeinde und das Kollektiv mit einer Prämie von 500,- M ausgezeichnet. Wehrstärke am 31.12.1975 56 Kameraden. Zu den Überprüfungen 1976 des vorbeugenden Brandschutzes gehörten als Schwerpunkte die Objekte: Kindergarten, Kinderkrippe, Schule, Marienbad, Konsum-Verkaufsstellen und Gaststätte sowie Handwerkerbetriebe und Wohnstätten. 970 VMI-Stunden standen zu Papier, diese setzen sich zusammen aus Arbeiten am Gerätehaus Südstraße, Streichen von Toren und Fenstern, 60 m Zaun setzen, aufstellen von zwei Fahnenmasten. Die Wehr wurde Sieger im soz. Wettbewerb und erhielt dafür eine Geldprämie von 500.-M, weiter vom Rat der Gemeinde für gute Wettbewerbsergebnisse 200,-M und vom Rat des Kreises Dresden-Land eine Urkunde mit Kollektivprämie von 500,-M. Wir schreiben das Jahr 1976 und der Wettbewerb steht im Zeichen des 30. Jahrestages der Gründung der SED und im Zeichen des 9. Parteitages der SED. Vorbereitet wurde auf die Bezirksbestenermittlung in Kamenz. Angetreten sind die Kam. Brosig, J., Langer, Klaus , Herschke , Bernd und Sturm, Klaus zur 4 x 100 m Staffel und belegten den 1. Platz in 1:27,8 min = Bezirksmeister, bei der 100m Hindernisbahn erfolgte eine Disqualifizierung. Ab 1. September 1976 übernahm Kam. Günther Stopp die Ausbildung der AG JB. Beim Kreisausscheid konnte der 3. Platz erkämpft werden. Die intensive und aktive Arbeit mit den JB zahlte sich aus. Es folgten die Kreismeisterschaften in Schönfeld mit folgenden Ergebnissen: 1. Platz 6-er Stafette 14-16 Jahre, 5. Platz 6-er Stafette 12-14- Jahre und 12. Platz 3-er Stafette bis 12 Jahre. Alle Schüler erwarben die "Goldene Eins", ein Wissenswettbewerb im Brandschutz. Eine Ausbildung zum Bedienen des Funkgerätes wurde zentral durchgeführt. Einsätze: Hilfeleistungen 48 Std, Volkswahlen am 17.10.76, aus Anlass wurde ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Dienstbeteiligung: 94 % 3640 Dienst- und Ausbildungsstunden, 469 Einsatzstunden und 476 VMI-Stunden Ein altes Wohnhaus wurde zur Materialgewinnung abgerissen. Den Ehrendienst bei der NVA traten die Kam. Hilme, Micklich, J. Brosig, J. und Hoffmann, C. an. Zwei Kameraden schieden aus, 4 konnten neu gewonnen werden, davon 3 aus den Reihen der JB. Wehrstärke am 31.12.76 54 Kameraden. Der sportliche Kampfgeist nahm von Jahr zu Jahr zu. So beteiligten wir uns 1977 erneut an der Kreisbestenermittlung in Radeburg. Auf der 100m Hindernisbahn wurde: Kam. B. Herschke in 24 sec Kreismeister Kam. Wegner, P. belegte den 9. Platz (Zeit: 35 sec.), 4 x 100 m Staffel mit den Kam.: Jentsch, U., Langer, K. Herschke, B. und Sturm, K. mit einer phantastischen Zeit von 1,32 min reichte es auch zum Kreismeister. Lobenswert muss erwähnt werden, dass die Geräteüberprüfung bereits zum 6. Mal mit der Note 1 abschloss. Zum Selbststudium erklärten sich die Kam. Jahn, Herschke und Sturm bereit. Für 8 Kameraden bestand die Möglichkeit zum Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse 5. Diese wurde von den Kam. Stopp, G., Gommlich, Langer, K., Wegner, P., Bauch, Gäbisch, Pietsch, U. und Sturm, K. mit Erfolg erworben. Eine sehr gute Dienstbeteiligung von 96 % konnte erreicht werden, so gut waren wir noch nie. Aber dieser Erfolg kam durch die besondere Vorbereitung und durch individuelle Einladungen zur Versammlung zustande. Der Unterricht wurde durch Vorträge (Arztvortrag u.a.) durch Lichtbildervorträge zum Brandgeschehen (Gen. Thomas Berthold) sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Leistungsstufe I konnte anlässlich des 60. Jahrestages der Großen soz. Oktoberrevolution mit Erfolg verteidigt werden. Wir beginnen das Jahr 1978 mit dem Wettbewerb „Mit Riesenschritten zum 30. Jahrestag der Gründung der DDR". Viele neue Aufgaben standen bevor. Der Bezirksmeistertitel konnte erfolgreich in Freital durch die Kam. Herschke, Gommlich, Jentsch, U. und Sturm, K. verteidigt werden. Den 12. Platz belegte Kam. Jentsch, U. bei 100m Hindernis. Durch die erfolgreiche Verteidigung des Bezirksmeistertitels war die Teilnahme an der DDR-Meisterschaft in Erfurt gesichert. Kam. Herschke erkämpfte Gold, die Gruppenstafette belegte den 4. Platz. Bei der Wohngebiets-Schauübung in Niedersedlitz kam es zur Auszeichnung der AG JB. Erstmalig wurde eine zweitägige Spezialschulung im Kernforschungsinstitut in Rossendorf durchgeführt. Sie brachte viel Neues für die beteiligten Kameraden. "Unsere Feuerwehr erkämpfte den 1. Platz" konnte man am 14. Juli 1978 in der SZ Ausgabe Radeberg lesen. Beteiligt waren Kameradinnen und Kameraden aus Steinbach, Boxdorf, Bärwalde, Weißig und Robotron-Elektronik Radeberg. Wir glaubten uns eine ehrliche Pause verdient zu haben, denn viele Stunden Training und Vorbereitung waren hinter uns gebracht. Da wollte es der Wettergott anders. Unaufhörlich ging im Kreisgebiet Dresden am 8. August Regen nieder. Das Ausmaß der Schäden konnte noch nicht eingeschätzt werden. Zahlreiche Helfer gingen den Schäden der Unwetterkapriolen auch bei uns sofort zu Leibe. Es kam zu zahlreichen jedoch nur kurszeitigen Straßensperrungen im gesamten Territorium. Verursacht vor allem durch umgestürzte Bäume. Auf der Eisenbahnstrecke Arnsdorf-Großharthau stoppten entwurzelte Bäume zeitweilig den Zugverkehr. Durch Kurzschluss kam es zu Ausfällen der Straßenbahn im Radebeuler Gebiet. Stromausfälle durch beschädigte Freileitungen traten in Gemeinden zum Beispiel in Eschdorf und Weißig auf. Im Agrochemischen Zentrum Ottendorf-Okrilla zerstörten Windböen die Traglufthalle. Dachschäden traten im gesamten Kreisgebiet auf. Der Lößnitzbach überflutete u.a. die Lößnitzgrundstraße in Radebeul. Der Wasserstand der Röder in Radeberg wuchs auf 1,65 in und in Großdittmannsdorf auf 1,98 m an. Mit weiterem Anstieg musste gerechnet werden. In der Landwirtschaft richteten die Wassermassen auf den Feldern Schäden an. Der 8. August ist noch nicht vorbei, als gegen 17 Uhr an der Straße zwischen Bühlau - Ullersdorf - Großerkmannsdorf der starke Wind viele Äste und Blätter auf die Straße geworfen hatte. Gartenzäune und Tore wiesen Beschädigungen auf. Plötzlich gibt es nahe der "Zwergbaude" ein Haltezeichen für unser Feuerlöschfahrzeug. Löschmeister Joachim Berthold von der FFw Weißig berichtet, dass eine etwa 100-jährige Eiche von den Sturmböen entwurzelt wurde und auf die Straße gestürzt ist. Mit der Motorsäge gingen die Männer dem Stamm zu Leibe, anschließend zog das Löschfahrzeug ihn an den Rand. Pitschnass sind die Monturen der Männer, die Anstrengungen stehen auch den Löschmeistern Bernd Seifert und Wolfgang Gäbisch ins Gesicht geschrieben. Auf sie wartet noch viel Arbeit. Eine Buche droht umzustürzen, ein Lichtmast ist geknickt, Telefonleitungen zerstört. Danach geht es nach Weißig in den Ort, auch dort hatte der Sturm einen Baum entwurzelt. Den Kameraden der FFW Weißig, den Angehörigen der freiwilligen und Betriebswehren, allen Helfern, die bei der Beseitigung der Schäden aufopferungsvoll und tatkräftig im Einsatz waren, wurde ein herzliches Dankeschön gesagt. Der 14. September 1978 bescherte uns ein neues Fahrzeug vom Typ LF-Lkw-STA, dafür konnte unser ausgedientes Fahrzeug an die FFw Schönfeld am 10.12.78 übergeben werden. Nach dem das Jahr bereits sehr anstrengend seinen Verlauf nahm, ertönte am Totensonntag, den 25. November 1978 gegen 13.10 Uhr erneut die Sirene. Feueralarm! Was war geschehen? Im Grundstück 8108 Weißig, Südstraße 25 (Bauer Gersdorf) stand eine größere Scheune voll eingelagerten Erntegutes durch Selbstentzündung in Flammen. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung entstand ein erheblicher Schaden. Nur durch das schnelle und taktisch vor allem richtige Vorgehen der eingesetzten Freiwilligen Feuerwehren von Weißig, Bühlau und Ullersdorf konnte ein Übergreifen des Brandes auf die nächststehenden Wohngebäude verhindert werden. Tag und Nacht waren unsere Kameraden im Einsatz. Ein Brand, wie man sich keinen täglich vorstellen möchte. Der Schaden war sehr groß, da in dieser Scheune gleichzeitig Abstellmöglichkeit für Campingwagen "Bastei" geschaffen worden war. Für die Aufräumungsarbeiten wurden noch sehr viele Einsatzstunden gebraucht. Die Wehrstärke am 31.12.1978 58 Kameraden. 1979 war wieder ein Jahr mit großen Aufgaben für unsere Wehr. Die Aus- und Weiterbildung der Kameradinnen und Kameraden wurde zielgerichtet fortgesetzt. Als Höhepunkt war der Kampf um den Titel "Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr". Er konnte mit gutem Erfolg errungen werden. Dafür erhielten wir vom Rat des Kreises eine Geldprämie in Höhe von 400,-M. Außer den geplanten Ausbildungs- und Dienststunden wurden zusätzlich Kameraden als Einsatzfahrer und DLA-Träger ausgebildet. Ein operativ-taktisches Studium im ZFK Rossendorf war für einige von uns ein ganz besonderes Erlebnis. Die in diesem Jahr durchgeführten Kreismeisterschaften wurden für uns zu einem großen Erfolg. Belegt wurden in der 4-x-100 m Feuerwehrstaffete 1. und. 3.Platz, Gruppenstafette 1. Platz sowie 100 m Hindernisbahn 2., 3. u. 5. Platz. Somit konnte der Wirkungsbereich Weißig auch den 1. Platz unter allen Wirkungsbereichen des Kreises erreichen. In der Ausbildung wurden 2259 Stunden erbracht. Diese ergaben sich aus Ausbildung, Dienst und Übungsstunden. 3 Einsatzübungen wurden an Schwerpunktobjekten durchgeführt. 1979 musste unsere Wehr zu 6 Einsätzen ausrücken. Nicht nur in der praktischen Ausbildung waren wir tätig. Die Gruppe VB (Vorbeugender Brandschutz) leistete in ihrer Kontrolltätigkeit eine sehr gute Arbeit. Dafür soll allen daran beteiligten Kameradinnen und Kameraden Dank und Anerkennung ausgesprochen werden. Ebenfalls soll den Kameraden: Stopp, Günter; Langer, Herbert; Kramer, Werner; Brosig, Jörg, die sich mit der Ausbildung der Jungen Brandschutzhelfer befassten, Dank gesagt werden. Sie waren bestrebt, den Ihnen anvertrauten Mädchen und Jungen ein gutes Wissen auf dem Gebiet des Brandschutzes zu vermitteln. Dem Leiter dieser Gruppe, Kamerad Stopp, Günter war es leider nicht vergönnt, den Erfolg seiner Arbeit zu erleben. Im Alter von 46 Jahren am 09.12.79 verstarb er. In Auswertung des sozialistischen Wettbewerbs der örtlichen freiwilligen Feuerwehren belegte Weißig den 5. Platz im Kreis. Auch 1979 konnten wieder 17 Kameradinnen und Kameraden befördert sowie 7 Kameraden mit Sachwerten ausgezeichnet werden. Am 31.12.79 war die Stärke der Wehr 59 Angehörige. 1980 In diesem Jahr wurde mit dem geplanten Anbau an das Gerätehaus begonnen. Er machte sich erforderlich, da das bisherige entsprechend der neuen Technik und Ausrüstung zu klein war. Von allen Kameraden wurden große Anstrengungen unternommen, um diesen Bau so schnell wie möglich voran zu treiben. Trotz dieser Baumaßnahme wurde die Aus- und Weiterbildung der Kameradinnen und Kameraden nicht vernachlässigt. Das beweist die Verteidigung des Titels "Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr", die mit einer Geldprämie von 500.-M verbunden war. Auch in diesem Jahr waren wieder Kampfsporterfolge zu verzeichnen. In einer gemeinsamen Kreismannschaft mit der FF Steinbach wurden der 1. Platz im Löschangriff, sowie der 1. Platz in der Gruppenstafette erreicht. Durch eine gute Arbeit des Maschinistenkollektivs konnte die Überprüfung des Fahrzeuges mit der Note 1 abgeschlossen werden. Die in der Wehr tätige Gruppe VB sowie die Kameraden als Leiter der Arbeitsgemeinschaft" Junge Brandschutzhelfer" erfüllten die an sie gestellten Aufgaben mit Erfolg. 1980 wurden 3 Einsatzübungen durchgeführt und 3 mal musste die Wehr zu Einsätzen ausrücken. Kamerad Langer, Herbert erhielt für 50 Jahre Treue und Pflichterfüllung die Medaille für Treue Dienste in Gold. Die Kameraden Böhme, Horst und Langer, Manfred erhielten für 30 Jahre die Medaille für Treue Dienste in Gold. Ausgezeichnet und befördert konnten für Ihre gute Arbeit 11 Kameradinnen und Kameraden werden. Die Erfüllung des Wettbewerbsprogramms 1981 der FFw Weißig war unser aktiver Beitrag zum Schutz und zur allseitigen Stärkung der DDR in Vorbereitung des 10. Parteitages der SED. Ein konkreter Beitrag waren für uns der vorbeugende sowie der operative Brandschutz. Nur durch eine gute qualifizierte Arbeit war das möglich. Entsprechend der Direktive 33/77 wurde der Dienst- und Ausbildungsplan erstellt und durchgeführt. Es wurde erreicht, dass alle Kameradinnen und Kameraden ihr Wissen festigten. Dazu wurden 2076 Stunden geleistet. 1981 beginnen wir den 70. Gründungstag unserer Freiwilligen Feuerwehr. Dieses Jubiläum wurde gut vorbereitet und durchgeführt. Der Auftakt war ein geselliger Abend mit den passiven Kameraden. Der nächste Tag brachte eine Einsatzübung mit den Wehren des Wirkungsbereichs an der alten Schule. Abends ging es dann zum großen Feuerwehrball. Zu Beginn wurden 9 Kameradinnen und Kameraden ausgezeichnet, welche im Dienst und auch in der Vorbereitung dieser Feier einen großen Beitrag leisteten. Für 10 Jahre Treue Dienste wurde Kamerad Lange, Joachim geehrt. Außerdem wurde 1981 der Titel "Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr" verteidigt. Diese Kollektivleistung wurde durch den Rat der Gemeinde mit 500.- M anerkannt. Am Gerätehausanbau Südstr.6a leisteten die Kameradinnen und Kameraden 891 Stunden. Weiterhin wurden zur Werterhaltung der Technik 219 Stunden erbracht. Dieses ergibt umgerechnet einen Wert von 5550.-M. Auch der Feuerwehrkampfsport wurde wieder groß geschrieben. Im Pokallauf am 21.06.81 in Steinbach erreichte Weißig in der Gruppenstafette den 1. Platz. Bei den Kreismeisterschaften belegten wir: 100 m Hindernisbahn den 2., 3., 5. u. 6. Platz 4 x 100 m Feuerwehrstafette den 1. und 4. Platz Gruppenstafette 2. Platz. Außer der planmäßigen Ausbildung wurden eine Maschinistenausbildung und ein Lehrgang für Motorkettensägenführer durchgeführt. 1981 verstarb im Alter von 45 Jahren Kamerad Siegfried Jentsch.

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